Oder-Spree

Schwerer Arbeitsunfall bei Tesla: Mann eingeklemmt und schwer verletzt!

Ein schwerer Arbeitsunfall ereignete sich bei Tesla in Grünheide, als ein 37-jähriger Mitarbeiter eingeklemmt wurde und einen Bruch am oberen Sprunggelenk erlitt. Der Vorfall ereignete sich am Montag, dem 10. Februar, um 22.45 Uhr. Der Rettungsdienst wurde zur Gigafactory im Landkreis Oder-Spree gerufen. Einsatzunterlagen bestätigen den Rettungseinsatz und die Unterstützung durch die Werkfeuerwehr.

Der verletzte Mitarbeiter klagte über sehr starke Schmerzen und erhielt vor Ort medizinische Versorgung sowie Schmerzmittel von einem Notarzt. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in das Unfallkrankenhaus Berlin transportiert. Dies ist nicht der erste schwere Arbeitsunfall in der Tesla-Fabrik; bereits am 6. Februar wurde eine 26-jährige Mitarbeiterin von einem Gabelstapler erfasst und musste ebenfalls ins Krankenhaus, wie maz-online.de berichtete.

Häufige Arbeitsunfälle und Sicherheitsbedenken

In der Tesla-Fabrik in Grünheide ereignen sich laut Berichten von tagesschau.de viele Arbeitsunfälle. Die IG Metall fordert Nachbesserungen beim Arbeitsschutz, da die Fabrik vor eineinhalb Jahren eröffnet wurde und fast täglich Unfälle auf dem Werksgelände gemeldet werden. Zwischen Juni und November 2022 meldete Tesla mindestens 190 meldepflichtige Unfälle, während im ersten Jahr nach Eröffnung 247 Rettungswagen oder Hubschrauber angefordert wurden, was dreimal so viele Notfälle im Vergleich zum Audi-Werk in Ingolstadt bedeutet.

Die Berichte deuten darauf hin, dass die Verletzungen von Mitarbeitern unter anderem amputierte Gliedmaßen und Verbrennungen umfassen. Zudem äußert die IG Metall Besorgnis über Arbeitssicherheit und berichtet von Krankenständen von bis zu 40 Prozent. Anstatt die Ursachen der zahlreichen Vorfälle anzugehen, reagiert das Management angeblich mit Druck auf die erkrankten Mitarbeiter. Diese alarmierenden Statistiken zur Arbeitssicherheit werden von weiteren Umwelt-Vorfällen begleitet, die in der Fabrik verzeichnet wurden.