
Die automatische Tür am Prenzlauer Bahnhof ist nach Reparaturen wieder einsatzbereit, wie der Nordkurier berichtet. Reisende können nun direkt zur Wartehalle mit dem Kundencenter der Uckermärkischen Verkehrsbetriebe (UVG) gelangen. Zuvor war es notwendig, um das Gebäude zu gehen, um ins Innere zu gelangen.
Infolge wiederholter Vandalenakte, die am Bahnhof stattfanden, appelliert Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer an die Bürger, sorgsam mit der Tür umzugehen. Vor wenigen Tagen sei ein Ticketautomat mutwillig zerstört worden. Bürgermeister Sommer weist darauf hin, dass die Kosten für Reparaturen erheblich seien und besser eingesetzt werden könnten.
Anstieg des Vandalismus an Bahnhöfen
Die Problematik des Vandalismus an Bahnhöfen hat in den letzten Jahren zugenommen. Der Berliner Kurier berichtet, dass die BVG, S-Bahn und Deutsche Bahn im vergangenen Jahr über vier Millionen Euro für die Beseitigung von Sachbeschädigungen ausgegeben haben. Die polizeilich erfassten Vandalismus-Schäden bei der BVG stiegen von 635 auf 735 innerhalb eines Jahres. Im Jahr 2021 registrierte die Polizei insgesamt 1.057 Fälle von Sachbeschädigungen auf U-Bahnhöfen.
Besonders betroffen sind bestimmte Bezirke Berlins. Im Bezirk Mitte wurden 267 Anzeigen erstattet, während in Friedrichshain-Kreuzberg 146 und in Spandau nur 23 Anzeigen registriert wurden. Zu den häufigsten vandalisierten U-Bahnhöfen zählen Hermannplatz, Fehrbelliner Platz und Breitenbachplatz. Zusätzlich wurden die Kosten für Vandalismus bei der S-Bahn im Vergleich zum Jahr 2019 verdreifacht.