Uckermark

Wenn Pflege braucht, wer kümmert sich um Teddy? Herzzerreißende Suche!

Petra und Dieter Heine aus Löcknitz sehen sich einem dramatischen Dilemma gegenüber. Petra Heine, 62 Jahre alt, pflegt ihren 72-jährigen Mann Dieter, der vor zweieinhalb Jahren mit Parkinson und beginnender Demenz diagnostiziert wurde. Infolge der fortschreitenden Krankheit ist Dieter vollständig auf einen Rollstuhl angewiesen, wodurch Petra ihn rund um die Uhr unterstützen muss. Dies hat zur Folge, dass sie das Haus nicht mehr selbständig halten konnte und das Paar nach dem Verkauf ihrer Immobilie von Bayern nach Löcknitz zog.

Mit ihrem Umzug veränderten sich jedoch nicht nur die Wohnverhältnisse, sondern auch das Leben des neunjährigen Schäferhund-Mixes Teddy, der mit ihnen zog. Während Teddy in ihrem früheren Zuhause mehr Auslauf hatte, geht Petra nun mindestens dreimal täglich mit ihm spazieren. Die gesundheitlichen Probleme von Petra, darunter kaputte Knie und ein akuter Bandscheibenvorfall, erfordern einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus. Umso verzweifelter ist die Situation, da sie niemanden hat, der sich während ihrer Abwesenheit um Teddy kümmern könnte. Dieter Heine kann den Hund nicht länger als zwei Stunden alleine lassen.

Aufruf zur Hilfe

Petra Heine hat sich in der Hoffnung auf Mitmenschlichkeit an die Öffentlichkeit gewandt, um jemanden zu finden, der Teddy für einige Tage aufnehmen und regelmäßig mit ihm spazieren gehen kann. Die Kosten für eine Hundepension oder einen Hundesitter übersteigen das Budget des kranken Paares, weshalb sie dringend um Unterstützung bitten. Die Verbindung zu Teddy ist für das Paar von großer Bedeutung, da sie ihn aus einer misslichen Situation gerettet haben, als niemand ihn haben wollte. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 039754 524626 melden.

Die Wirkung von Tieren auf die Gesundheit

Der Fall von Petra und Dieter Heine verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen viele pflegende Angehörige stehen. Laut [pflegeantrag.de](https://pflegeantrag.de/tiergestutzte-interventionen-pflegebedurftigkeit-verbessern/) haben Tiere eine nachweislich positive Wirkung auf Menschen, indem sie Blutdruck senken und Stresshormone reduzieren. Insbesondere tiergestützte Interventionen sind ein wachsendes Feld in der Pflege, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und den Pflegeprozess zu unterstützen. Solche Interventionen haben sich bei verschiedenen Erkrankungen, wie psychischen Erkrankungen oder Schmerzen, als effektiv erwiesen.