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Kryptobetrug in Deutschland: Banken müssen jetzt Verantwortung übernehmen!

Kryptobetrug in Deutschland führt jährlich zu Millionenverlusten. Betrüger nutzen Kryptowährungen wie Bitcoin, um ahnungslose Anleger zu betrügen. Eine alleinstehende Mutter aus Bayern wurde jüngst Opfer einer solchen Masche und verlor 30.000 Euro an eine betrügerische „Bitcoin Bank“. Das Geld wurde von dieser fiktiven Bank auf ein Konto bei Crédit Mutuel, einer großen französischen Bank, überwiesen.

Die betrügerische Firma existierte nicht und führte keine tatsächliche Geschäftstätigkeit aus. Laut den geltenden EU- und deutschen Gesetzen sind Banken verpflichtet, ihre Kunden zu überprüfen und verdächtige Transaktionen zu melden. Bei Nichteinhaltung dieser Vorschriften könnten Banken für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Im konkreten Fall zeigt sich, dass Crédit Mutuel ein Konto für die nicht existierende Firma betrieb, was neue Fragen zur Haftung von Banken aufwirft.
Diese Debatte wird zusätzlich durch den Fall von First Digital Trust (FDT) in Hongkong angeheizt, der faktisch insolvent ist und nicht in der Lage ist, Kundengelder zurückzuzahlen. Justin Sun, der Gründer von Tron, hat die Probleme von FDT publik gemacht und rechtliche Schritte gegen das Unternehmen unterstützt.

Risiken im Kryptomarkt

Kryptowährungen gelten als riskantes Investment, insbesondere da sich viele Kriminelle in diesem aufstrebenden Markt tummeln. Der Wert von Bitcoin ist in einem Jahr um ein Drittel gefallen, und auch andere digitale Währungen haben ähnliche Verluste erlitten. Cyberkriminelle nutzen die Hoffnungen auf schnelle Gewinne und versprechen hohe Renditen in kurzer Zeit.

Die Form der Betrugsmaschen im Krypto-Bereich ist vielfältig. Dazu zählen unter anderem Exit-Scams, bei denen Opfer im Voraus für vermeintliche neue Kryptowährungen zahlen, ohne dass sie je eine Auszahlung erhalten. Auch Pyramidenspiele, bei denen die Gelder neuer Mitglieder an die werbenden Personen weitergegeben werden, und Fake-Kryptobörsen, die keine echten Transaktionen durchführen, sind weit verbreitet. Zudem gibt es intransparente Kryptobörsen mit hohen Gebühren, die ebenfalls unseriös sind.

Betrüger verwenden unterschiedliche Taktiken, um Opfer zu gewinnen, etwa indem sie sich als Finanzexperten ausgeben oder auf sozialen Medien und Dating-Plattformen Kontakt herstellen. Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt vor unseriösen Unternehmen auf ihrer Webseite und gibt den Betroffenen Tipps: Investments sollten auf ihre Vertrauenswürdigkeit geprüft und im Internet recherchiert werden. Ein gesundes Misstrauen ist angebracht, vor allem bei Angeboten, die zu gut erscheinen.