
Die Entwicklung einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für den Rhein-Kreis Neuss nimmt Formen an. Begründet auf den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen sowie dem Konzept der Donut-Ökonomie, wird der Prozess durch die Einbeziehung der Bürgerschaft und verschiedener Interessenvertreter begleitet.
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont die Notwendigkeit, sämtliche soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. In diesem Rahmen fließt die Bürgerbeteiligung in die Gestaltung der Strategie ein. Ein zentraler Bestandteil des Strategieprozesses sind Bestandsaufnahmen, die Auswahl relevanter Themenfelder sowie die Entwicklung von Leitlinien und konkreten Maßnahmen.
Gesellschaftliche Mitgestaltung
Der Strategieprozess wird durch das Bundesumweltministerium (BMUV) im Rahmen des Projektes „KoMoNa“ unterstützt. Eine breite Beteiligung von Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft, NGOs sowie dem Bildungs- und Kulturbereich ist vorgesehen. Zudem wird ein etwa 60-köpfiger, transdisziplinärer Beirat zur Strategieentwicklung beitragen, wie auch [rhein-kreis-neuss.de](https://www.rhein-kreis-neuss.de/de/verwaltung-politik/klima-nachhaltigkeit-und-internationales/nachhaltigkeitsstrategie/) berichtet.
Am 24. April findet ein Live-Online-Event statt, das Bürgern die Möglichkeit bietet, Ideen und Rückfragen einzubringen. Interessierte können an einer Online-Befragung teilnehmen, die etwa zehn Minuten in Anspruch nimmt. Für die Teilnahme gibt es die Chance, attraktive Preise zu gewinnen, darunter Dauerkarten für die Landes-Garten-Schau 2026 und Gutscheine für einen Biobauernhof.
Die endgültige Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie durch den Kreistag ist für November 2025 vorgesehen. Danach wird ein Folgeprojekt zur Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen folgen, wie [erft-kurier.de](https://www.erft-kurier.de/grevenbroich/online-befragung-zur-nachhaltigkeit-im-rhein-kreis_aid-125138799) berichtet.