
Die Waldbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen hat einen kritischen Punkt erreicht. Laut dem Bericht von Radio Neandertal wurde für den Großteil des Bundeslandes, einschließlich des Kreises Mettmann, die Waldbrandgefahr auf Stufe 3, was einer mittleren Brandgefahr entspricht, eingestuft. Diese Einstufung erfordert erhöhte Vorsicht.
Die Warnung kommt mit wichtigen Vorsichtsmaßnahmen. In Wäldern gilt zwischen März und Oktober ein striktes Verbot von Rauchen und offenem Feuer. Auch Wiesen, Büsche und Sträucher sind gefährdet. Die häufigsten Brandursachen sind weggeworfene Zigaretten, heiße Motoren von geparkten Autos sowie unbeaufsichtigte Grills. Zusätzlich können Glas- oder Plastikflaschen, Plastikfolien und Feuerzeuge als Brandherde fungieren.
Handlungsaufforderung und Sicherheitshinweise
Die Feuerwehr warnt, im Falle eines entdeckten Feuers umgehend die Notrufnummer 112 zu wählen. Zudem ist es von Bedeutung, die Zugänge zu Wäldern und Feldwegen nicht zuzuparken, um den Einsatzkräften einen schnellen Zugang zu den betroffenen Bereichen zu gewährleisten.
Ergänzend beleuchtet Wettergefahren.de allgemeine Informationen zum Waldbrandgefahrenindex. Dieser wird für verschiedene Bundesländer dargestellt und beinhaltet eine Übersicht zum Gefahrenlevel: Stufe 1 steht für sehr geringe Gefahr, Stufe 2 für geringe Gefahr, Stufe 3 für mittlere Gefahr, Stufe 4 für hohe Gefahr und Stufe 5 für sehr hohe Gefahr. Aktuell ist der Waldbrandgefahrenindex in vielen Regionen auf Stufe 3 angestiegen, was eine erhöhte Wachsamkeit erfordert.