Stendal

Luftqualität in Stendal: Feinstaubwerte steigen auf kritische Höchststände!

Am Dienstag, den 11. März 2025, überschreiten die Feinstaubwerte in Stendal einen kritischen Grenzwert. Der höchste gemessene Wert liegt bei 67 µg/m³, was die Luftqualität in die Kategorie „schlecht“ einstuft. Der Luftqualitätsindex (LQI) befindet sich im roten Bereich, was auf eine hohe Belastung hinweist.

Die Messstation Stendal Stadtsee registrierte zwischen 01:00 und 04:00 Uhr einen Feinstaubwert von 58 µg/m³, was der Gefahrenstufe 🟠 entspricht. Der Normalbereich für Feinstaub liegt zwischen 0 und 50 µg/m³. Laut Angaben des Umweltbundesamts sollten Risikogruppen an Tagen mit solcher Luftqualität Anstrengungen im Freien vermeiden.

Häufige Überschreitungen der Feinstaubwerte

In den vergangenen drei Monaten stellte man mehrfach Überschreitungen der Tageshöchstwerte fest. So wurden am 13. Februar 2025 und am 12. Februar 2025 jeweils 60 µg/m³ (🟠) gemessen. Weitere messbare Werte über die kritische Grenze waren am 09. März 2025 mit 55 µg/m³ (🟠) und am 10. Februar 2025 mit 49 µg/m³ (🟡) festzustellen. Am 8. März 2025 lag der Feinstaubwert bei 44 µg/m³ (🟡). Im Vergleich dazu war die Luftqualität in Stendal an einem Tag im Dezember 2024 (16.12.2024) mit lediglich 3 µg/m³ am saubersten.

Für den Kontext sei erwähnt, dass die höchste Feinstaubkonzentration in Halle/Saale mit 91 µg/m³ gemessen wurde. Weitere Informationen über Feinstaub und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit können auf der Webseite des [Umweltbundesamts](https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe-im-ueberblick/feinstaub) eingesehen werden.

Der Feinstaub setzt sich hauptsächlich aus direkt emittiertem und sekundär gebildetem Staub zusammen. Zu den Hauptemittenten gehören Kraftfahrzeuge, Kraft- und Fernheizwerke sowie Haushaltsöfen. Auch Bremsen- und Reifenabrieb sowie die Aufwirbelung von Staub von Straßenoberflächen tragen zur Luftbelastung bei.

Über die gesundheitlichen Risiken hinaus kann Feinstaub auch verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen, darunter Schleimhautreizungen und Veränderungen der Herzfrequenzvariabilität. In Europa gelten seit dem 1. Januar 2005 deutliche Grenzwerte für PM10 und PM2,5, um die Bevölkerung zu schützen.

Für detaillierte Informationen zu den Grenzwerten und den gesundheitlichen Auswirkungen von Feinstaub empfiehlt sich ein Blick auf die [Umweltbundesamt](https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe-im-ueberblick/feinstaub).