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Kinder-Gang 212: Die brutalen Überfälle in Dresdens Plattenbau!

In Dresden schockieren junge Banden die Stadt mit einer Serie skrupelloser Überfälle. Die Straßen von Sachsens Hauptstadt werden von Kinder- und Jugendgangs unsicher gemacht, die in ihrer Brutalität kaum zu überbieten sind. Besondere Beachtung fand ein Vorfall, bei dem ein Schulsportler brutal niedergeprügelt wurde – und das alles wegen ein paar Pizza-Schnecken!
Der Fall sorgte BILD zufolge deutschlandweit für Entsetzen.
Der Ermittler Stephan Große beleuchtet die Machenschaften hinter diesen Jugendbanden und erklärt, dass die Soko „Iuventus“ schon seit drei Jahren Jagd auf die Gangs in Dresden macht.

Die Spezial-Einheit aus elf Ermittlern hat in den letzten Jahren beachtliche Erfolge erzielt, denn seit ihrem Einsatz sind die Straßenkriminalität und Raubstraftaten durch Jugendbanden um die Hälfte gesunken.
Doch es ist ein ständiger Wettlauf gegen die Zeit. Kaum wird eine Kriminalitätsgruppe zerschlagen, bildet sich schon die nächste. Die jüngsten Täter, die von der Soko geschnappt wurden, sind gerade einmal acht Jahre alt! Einige von ihnen sollen angeblich nur aus Langeweile rumhängen und zuschlagen, wenn sich eine Gelegenheit ergibt.

Die unbarmherzige Jagd auf Wertvolles

Besonders im Fokus der jungen Kriminellen stehen Markenprodukte wie AirPods von Apple und die gehypten Air-Jordan-Schuhe von Nike. Es geht um Statussymbole, die in der Clique Ansehen bringen sollen.
Überraschend dabei ist, dass die Täter ihre Opfer oft gezielt suchen und bereit sind, sie für nur wenige Eurocent zu attackieren.
Die Deals, die diese Kids eingehen, sind nichts anderes als ein Spiel um Ehre und Machtdemonstration.

Am spektakulärsten dürfte jedoch der Moment sein, wenn die Polizei die jugendlichen Anführer direkt im Kinderzimmer verhaften. Oft fallen den Eltern dabei förmlich die Augen aus dem Kopf.
Es ist eine Szenerie, die man eher im Kino erwarten würde als im eigenen Zuhause.
Doch die Ermittler mussten rigide und konsequent sein, um dem Treiben Einhalt zu gebieten.
Die Bande „212“, die derzeit besonders aktiv im Plattenbauviertel Prohlis ist, besteht aus zwölf Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren, die keine Scheu haben, ihre Gewalt offen zu zeigen.

Rädelsführer im Fokus der Polizei

Der Chef der Soko, Stephan Große, erklärt, dass die Mitglieder dieser Banden oft versuchen, ihren sozialen Status innerhalb der Gruppe mit immer neuen und dreisteren Taten zu erhöhen.
Sie kommunizieren über soziale Medien wie Snapchat und Instagram und verabreden dort ihre nächsten Vorhaben.

Großes Team konnte im Februar dieses Jahres einen großen Erfolg verbuchen, als sie zwei Rädelsführer der Gruppe „212“ festnahmen. Die Verhaftung des Deutsch-Jordanieres (14) und des Syrers (18) führte dazu, dass die Überfälle der anderen Mitglieder vorerst gestoppt wurden.
Ihre neue Heimat? Ein Jugend-Gefängnis in Regis-Breitingen, wo sie jetzt die Konsequenzen ihrer Taten zu spüren bekommen.

Gewalt zu stoppen, scheint jedoch ein schwieriges Unterfangen zu sein, denn die Dynamik innerhalb der Banden ist bemerkenswert. Gruppenprozesse und gegenseitiges Anstacheln sind mächtige Waffen, die es schwer machen, diese Gewaltorgien ein für alle Mal zu beenden.