
Im Wartburgkreis, Thüringen, führt die Bundeswehr derzeit Übungen durch, die sowohl Wanderer als auch die Anwohner vor Ort betreffen. Wie Thüringen24 berichtete, begann die erste Übung am Donnerstag, dem 27. März. An dieser Übung sind 50 Soldaten sowie zwei Fahrzeuge beteiligt, mit dem Ziel, die Rennsteigüberquerung im freien Gelände zu trainieren. Mögliche Sichtungsorte für die Übung sind unter anderem Hörschel, Neuenhof, Etterwinden, Seebach und Bad Liebenstein.
Zusätzlich ist eine zweite Übung für den Zeitraum vom Montag, dem 14. April, bis Mittwoch, dem 16. April, geplant. Diese Übung wird mit 15 Soldaten und vier Fahrzeugen, die bis zu 13 Tonnen wiegen, durchgeführt. Das Hauptziel besteht darin, Marschstrecken- und Reichweitenübungen im freien Gelände zu absolvieren, wobei Behringen und Reichenbach als mögliche Sichtungsorte identifiziert wurden. Das Landratsamt Wartburgkreis hat die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit während der Übungszeiträume gebeten.
Weitere militärische Aktivitäten in der Region
Zusätzlich zu den Übungen im Wartburgkreis plant das Panzergrenadierbataillon 391, Anfang April im Gefechtsübungszentrum in der Altmark, Sachsen-Anhalt, zu trainieren, wie MDR berichtete. Diese Trainingseinheit erfolgt in Kooperation mit Einheiten der niederländischen Armee. Geübt werden unter anderem der Übergang von Gewässern und der Kampf im urbanen Gelände, wobei die Übungsstadt „Schnöggersburg“ als Trainingsort genutzt wird. Die Aufgabe des Thüringer Bataillons besteht darin, die niederländischen Truppen bei der Einnahme der Stadt zu unterstützen, während auch die Verteidigung verschiedener Geländeabschnitte geübt wird.
Darüber hinaus sind im Unstrut-Hainich-Kreis, Thüringen, innerhalb der nächsten zwei Wochen Übungen mit Kampfhubschraubern der Bundeswehr geplant. Das Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar hat diese Übungen angekündigt, die auch Tiefflüge einschließen und zu einer erhöhten Lärmbelastung führen können.